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OZG: Erfolgreiche Umsetzung braucht IT-Service-Management-Know-how und Strukturen

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) ist in vollem Gang. 575 Leistungsbündel sollen demnächst für die Bürger*innen digital zur Verfügung stehen. Um die Vielzahl der neuen Leistungen effektiv betreiben und weiterentwickeln zu können, braucht die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland spezialisierte Prozesse des IT-Service-Managements. Auch die Beteiligten auf Fachseite müssen neue Befähigungen entwickeln, so dass Strukturen für eine anhaltend erfolgreiche Umsetzung entstehen.

KOP: Digitale Blaupause für Kommunen aus Schleswig-Holstein

Die kommunale OZG-Plattform (KOP) steht für ein wegweisendes Projekt, um die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland voranzubringen. Die vom Land Schleswig-Holstein und dem IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITV.SH) in Auftrag gegebene und unter Open Source-Lizenz entwickelte Plattform bietet Kommunen die Möglichkeit, Anträge aus Online-Diensten selbstständig bearbeiten zu können. Die Vorteile: Reduktion von Arbeitsaufwänden, Kollaborationsmöglichkeit zwischen den einzelnen Kommunen sowie eine Weiterleitung der digitalen Anträge an Fachverfahren. Um die technischen Anforderungen von über 150 Kommunen abzubilden, wurde KOP als Cloud-System entwickelt. Die Applikation kann deutschlandweit eingesetzt und somit nachgenutzt werden.

EfA-Dienste im OZG: Plötzlich sind wir Service Manager!

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) soll bis Ende des Jahres umgesetzt sein, wobei das „Einer für alle“-Prinzip eine wichtige Rolle spielt. Doch: Anbietende Länder müssen Strukturen für Betrieb und Weiterentwicklung aus dem Boden stampfen, während sich etwa nachnutzende Länder fragen, wie sie eigentlich > 100 EfA-Dienste von 14 verschiedenen Ländern und für unterschiedliche Nutzer im eigenen Land sinnvoll und effizient steuern sollen? IT-Service-Management (ITSM) wird zu wenig Gewicht beigemessen. Dabei kann die Verwaltungswelt von der Wirtschaft lernen.

OZG 2.0: Fokus sollte auf dem dauerhaften Betrieb verlässlicher Software liegen

Mit dem Ablauf der OZG-Frist Ende 2022 tritt die Verwaltungsdigitalisierung in eine neue Phase. Bisher lag der Schwerpunkt darauf, die identifizierten 575 Verwaltungsleistungen erstmals überhaupt online bereitzustellen. Spätestens jetzt sollte sich der Fokus auf den dauerhaften Betrieb verlässlich laufender, anpassbarer – und langfristig finanzierbarer – Software verschieben. Denn die größten Aufwände von Software entstehen nicht bei der initialen Entwicklung.

Fokus auf End-to-End-Anwendungen ebnet Weg für effektive OZG-Umsetzungen

Beim Onlinezugangsgesetz (OZG) steht die Nutzerzentrierung im Vordergrund – grundsätzlich ein richtiger Ansatz. Doch nur wenn die Digitalisierung der Verwaltung in allen Bereichen erfolgt, kann sie verlässlich analysiert und verbessert werden. Das fängt vor den Online-Anträgen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen an.

Kongress Digitaler Staat 2022 – mgm@OZG

Endlich wieder live – und neue Location: Beim Kongress "Digitaler Staat" steht Anfang Mai das Berliner Congress Center (bcc) ganz im Zeichen von eGovernment, OZG und den nächsten Schritten der Verwaltungsdigitalisierung. "Post-Corona: Chancen zur Neuaufstellung" hat der veranstaltende Behörden Spiegel die zweitägige Veranstaltung am 3./4. Mai übertitelt. mgm ist mit einer Lounge in der Ausstellung präsent und diskutiert bei zwei Fachforen mit der Branche.

eGovernment-Wettbewerb 2021: Jury wählt Schiffsregister auf Platz 2 – 3. Platz beim Publikumspreis

Gestern Abend in Berlin: die 20. Preisverleihung des renommierten eGovernment-Wettbewerbs. Auf der Bühne: gleich zwei Mal das digitale Schiffsregister und Teammitglieder von der Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV), mgm und Dataport. Es gab einen 2. und einen 3. Platz …

Digitales Schiffsregister in Finalrunde des eGovernment-Wettbewerbs

Große Freude im Team des digitalen Schiffsregisters Hamburg: Das Kundenprojekt ist beim begehrten eGovernment-Wettbewerb zu den Finalistentagen eingeladen, Kategorie: „Bestes Digitalisierungsprojekt - Bund/Länder/Kommunen“. mgm ist Entwicklungspartner des Projekts. Die Daumen sind gedrückt!

Bundesweites Unternehmenskonto geht an den Start: Behördenkontakte werden einfacher

Unternehmen haben durchschnittlich rund 200 Behördenkontakte pro Jahr. Damit dabei konsequent Papierformulare, Faxe, E-Mails und Briefpost der Vergangenheit angehören, bedarf es voll-digitaler Verwaltungsleistungen. Grundlage dafür soll das einheitliche Unternehmenskonto auf ELSTER-Basis werden. Die Basisbausteine des Gemeinschaftsprojekts wurden Anfang Juni 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt.

IT-Rahmenvertrag des Bayerischen Staatsministerium für Digitales geht an mgm, KPMG und Höhn Consulting

Zur Unterstützung von Digitalisierungsprojekten hatte das Bayerische Staatsministerium für Digitales (StMD) einen Rahmenvertrag für verschiedene IT-Dienstleistungen ausgeschrieben. mgm bekam nun als Generalunternehmer zusammen mit der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Höhn Consulting den Zuschlag als eines von sieben Unternehmen.