Eine kurze Zusammenfassung des Artikels „Low Code und die Körperschaftsteuer“ aus der aktuellen eGovernment Computing (02/2021)

„Modellieren statt programmieren“. Was das genau bedeuten soll, zeigt der Low Code- Ansatz: Die herkömmliche Methode, dass Software auf sehr zeitaufwendige und umständliche Weise neu programmiert wird, fällt weg. Änderungswünsche müssen demnach nicht an IT- Expert:innen weitergeleitet werden. Stattdessen können Fachleute mit einfachen Mitteln – „ohne klassische Programmierung“- die Software selbst ändern und gestalten. Expertenkenntnisse im IT- Bereich sind dabei nicht erforderlich, aber Expert:in im eigenen Fachbereich sein, ist unabdingbar.

In der Praxis kommt der Low- Code Ansatz im Rahmen der Elektronischen Steuererklärung (ELSTER) seit 2008 produktiv zum Einsatz. Auch das Bayrische Landesamt für Steuern, arbeitet mit diesen Mitteln. Über „Mein ELSTER“ seien über 18 Millionen Zeilen Code generiert. Dass die elektronische Körperschaftssteuer in der Automatisierung seit Jahren weit vorangeschritten ist, hat viele Gründe. Eines davon ist die enorme Masse der zu verarbeitenden Daten, denen man nicht allein „mit Bleistift und Papier“ nachkommen könne. So Björn Claudy, aus der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main.

Welche rechtlichen Vorgaben bei der Erstellung der Formulare zu beachten sind und wie die „Gesetzgebung und der digitale Vollzug näher ineinander greifen“ können, sind zentrale Fragen, in der Digitalisierung der Gesetzgebung.

Wer mehr dazu lesen möchte, dem empfehle ich den Artikel aus der aktuellen Ausgabe des eGovernment Computing: „Modellieren statt programmieren. Low Code und die Körperschaftssteuer“ von Dr. Sebastian Lorenz.

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