
Zuletzt aktualisiert am: 27. April 2026
Der IT-Planungsrat hat mit dem Beschluss zur Föderalen Zielarchitektur für Postfach- und Kommunikationslösungen (ZaPuK) die Weichen gestellt – doch die eigentliche Herausforderung beginnt jetzt: Hunderte Fachverfahren und Portale müssen migriert, angebunden und neu gedacht werden. Wie das mit Open Source, einem klaren Architekturrahmen und verantwortungsvollem KI-Einsatz gelingt, zeigt mgm technology partners.
Der IT-Planungsrat hat entschieden. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.
Mit dem ZaPuK-Beschluss ist eine Richtungsentscheidung gefallen, die die digitale Verwaltung in Deutschland auf Jahre prägen wird. Eine einheitliche, föderale Kommunikationsinfrastruktur auf Basis offener Standards – Matrix, MLS, openCode. Das Ziel ist klar. Der Weg dorthin ist komplex.
Denn was auf dem Papier wie eine Architekturentscheidung aussieht, ist in der Praxis ein massiver Umsetzungsauftrag: Hunderte Fachverfahren, Portale und lokale Behördenlösungen müssen an die neue Infrastruktur angebunden, migriert oder neu entwickelt werden. Jede öffentliche Stelle, ob Bundesbehörde, Landesverwaltung oder Kommune, steht vor der Frage: Wie kommen wir von heute nach morgen?
Wir haben darauf eine Antwort.
Seit über 30 Jahren entwickeln wir komplexe Software für die öffentliche Verwaltung. Wir kennen die fachliche Tiefe von Fachverfahren, die Anforderungen an Portallösungen und die besonderen Bedingungen, unter denen IT in der öffentlichen Hand entstehen und betrieben werden muss. Dieses Wissen ist nicht kopierbar – es ist das Ergebnis von Projekten, Iterationen und echtem Einsatz in der Praxis.
Open Source als strategischer Vorteil.
Im Kern unserer Lösungen steht A12, unser Open Source-Framework für die Entwicklung komplexer, formularbasierter Verwaltungsanwendungen. A12 ist transparent, nachnutzbar und community-fähig – genau das, was der IT-Planungsrat mit seiner konsequenten openCode-Strategie einfordert. Fachverfahren, die auf A12 basieren, sind modular, erweiterbar und können über standardisierte Schnittstellen an die föderale Postfach- und Kommunikationsinfrastruktur angebunden werden. Wer heute auf A12 setzt, baut auf einer Plattform auf, die nicht gegen die Zielarchitektur arbeitet, sondern mit ihr.
KI: Nur sicher mit dem richtigen Rahmen.
Die ZaPuK-Umsetzung stellt viele Verwaltungen vor eine Ressourcenfrage. KI-gestützte Entwicklung kann hier erheblich beschleunigen – aber nur, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt wird. KI schreibt schnellen Code. Ob dieser Code sicher, wartbar und frei von unerwünschten Mustern ist, hängt nicht von der KI ab, sondern vom Rahmen, in dem sie arbeitet.
Wer KI ohne Architekturvorgaben einsetzt, bekommt ein schwer auditierbares Ergebnis mit unbekanntem Risikoprofil. Wir gehen einen anderen Weg: KI-Generierung wird bei uns konsequent auf A12 ausgerichtet. Das bedeutet, der erzeugte Code folgt bekannten Komponentenstrukturen, nutzt definierte APIs und bleibt innerhalb der Abstraktionsschichten des Frameworks. Gefährliche Low-Level-Muster, potenzielle Einfallstore für Backdoors oder Sicherheitslücken, entstehen strukturell gar nicht erst. Und entscheidend für den Einsatz in der öffentlichen Verwaltung: Bestehende Testwerkzeuge wie statische Codeanalyse und automatisierte QS-Pipelines greifen sofort, weil die Codestrukturen bekannt und prüfbar sind. Architektur ist der eigentliche Sicherheitsmechanismus – nicht die KI selbst.
Was wir bieten:
Wir begleiten öffentliche Stellen von der Ist-Analyse über die Konzeption bis zur Umsetzung:
- Anbindung bestehender Fachverfahren und Online-Dienste an die föderale Kommunikationsinfrastruktur
- Neuentwicklung von Portalzugängen und Fachverfahren auf Basis von A12
- KI-gestützte Migration und Modernisierung von Legacy-Systemen – sicher durch Architektur
- Beratung zur föderalen IT-Architektur und openCode-Strategie
Der IT-Planungsrat hat den Rahmen gesetzt. Die Umsetzung braucht jetzt Partner, die die Verwaltung kennen, Open Source leben und KI verantwortungsvoll einsetzen.
Sprechen Sie uns an. Wir sind dabei.




