IT Executive Forum 2026 - ein Rückblick

IT neu denken – ein Rückblick auf das IT-Executive Forum 2026

Am 9. Juni waren Frank Kneschke, Nils Gralfs und Anne Bernemann für mgm consulting partners auf dem IT Executive Forum in Hamburg. 120 IT-Führungskräfte, ein langer Tag, viele offene Gespräche und einige Fragen, die uns auf dem Rückweg noch beschäftigt haben.

Digitale Souveränität bei KI: Europa muss jetzt handeln

Am 13. Juni 2026 schaltete Anthropic seine leistungsfähigsten KI-Modelle für alle Nicht-Amerikaner ab – auf Anordnung der Trump-Administration. Ein Weckruf für Europa: Digitale Souveränität bei KI ist keine politische Option mehr, sondern unternehmerische Pflicht. Dr. Jan Jikeli, Head of AI bei mgm technology partners, erklärt, was das bedeutet – und warum ESACA die Antwort ist.

ESACA: mgm und Fsas Technologies starten Kooperation für souveräne KI-gestützte Software-Entwicklung

mgm technology partners und Fsas Technologies bündeln ihre Expertise in der neuen Kooperation ESACA – einer souveränen On-Premise-Lösung für KI-gestütztes Programmieren in sicherheitskritischen Umgebungen, in denen Code und Daten das eigene Rechenzentrum nicht verlassen dürfen.

Guardrailed AI — Warum KI-generierter Code nur so sicher ist wie die Architektur, in...

KI-gestützte Codegenerierung verspricht Geschwindigkeit — doch ohne klare Architekturgrenzen entstehen Risiken statt Ergebnisse. Generierter Code ist nicht per se sicher, wartbar oder testbar. Entscheidend ist der Rahmen, in dem er erzeugt wird: Präzise Architekturvorgaben schränken die Möglichkeiten so ein, dass ganze Fehlerklassen strukturell ausgeschlossen sind. Wie das in der Praxis funktioniert — und warum A12 dabei als Sicherheitsnetz wirkt.
DORA Readiness Check

Agentic Coding: Warum der Software Development Lifecycle neu gedacht werden muss

Agentic Coding verspricht drastisch schnellere Softwareentwicklung – doch ohne Anpassung des Software Development Lifecycle (SDLC) drohen Qualitätsverlust und Integrationschaos. Warum das V-Modell im Zeitalter agentischer Entwicklung ein überraschendes Comeback erlebt und wie Quality Gates, Traceability und ein neues Engineering-Verständnis den Unterschied machen.

Was passiert, wenn KI funktioniert?

Alle Unternehmen arbeiten gerade an KI-Piloten, haben Use Cases definiert, Tools im Einsatz und einige arbeiten bereits KI-gestützt in Workflows oder mit Agenten. Die Erwartung ist klar: schneller werden, effizienter arbeiten, aktuelle Probleme lösen. Aber in der Realität zeigt sich, wenn KI tatsächlich funktioniert, ein Muster, das viele so nicht erwartet haben. Es geht dann nicht mehr um Effizienz. Unsere These: KI beschleunigt Arbeit nicht automatisch, sondern legt schonungslos offen, wo die Organisation unklar ist.

KI in der Testautomatisierung: Werkzeug oder Wundermittel?

KI-Tools versprechen schnelle Testautomatisierung – doch ohne Teststrategie, saubere Architektur und Engineering-Kompetenz entstehen instabile Tests, wachsende Wartungskosten und unkontrollierter Wildwuchs. Der Artikel zeigt, warum KI ein Verstärker ist, aber kein Ersatz für methodisches Vorgehen und strukturelles Design.

Claude kann COBOL migrieren. Aber: Wer setzt es um?

Die IBM-Aktie brach an einem Tag um 13 Prozent ein – ausgelöst durch einen einzigen Blogpost: Anthropic kann mit Claude Code COBOL-Legacy-Systeme automatisiert modernisieren, was bisher Jahre und ganze Beraterheere erforderte. Die Börse hat verstanden, was das bedeutet. Aber haben es auch die Unternehmen verstanden, die auf diesen Systemen sitzen?
CIO Studie 2025

Code ist billig, Software nicht. – Kommentar von Jan Jikeli

Code ist billig. Software nicht. In einer Welt, in der KI Code in Minuten erzeugen kann, liegt die eigentliche Herausforderung nicht darin, schneller zu tippen – sondern darin, Systeme zu bauen, die über Jahre hinweg zuverlässig, sicher und wartbar sind. Erfahre, warum Enterprise-Erfahrung die neue Währung der Softwareentwicklung ist. Ein Kommentar von Jan Jikeli, Head of AI bei mgm technology partners.

Drei Wege zur hybriden, sicheren Enterprise‑KI: Public API, Cloud und On‑Prem

Unternehmen und Institutionen stehen vor der Herausforderung, die Möglichkeiten moderner KI schnell in Produkte zu integrieren und gleichzeitig Datenschutz, Compliance und klare Verantwortlichkeiten zu gewährleisten. Drei Betriebswege – Public API, Cloud im eigenen Tenant und On-Premise – bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Der Beitrag zeigt, wofür sie sich eignen, welche Grenzen zählen und wie sie über ein API-Gateway und Agent-Orchestrierung zu einer belastbaren Hybrid-Architektur kombiniert werden können.