Zuletzt aktualisiert am: 4. Februar 2026
Digitale Souveränität wird zum Schlüsselfaktor staatlicher Handlungsfähigkeit. Behörden müssen digitale Innovation ermöglichen und zugleich Kontrolle über Daten, Technologien und Abhängigkeiten behalten. Der Beitrag zeigt, warum souveräne IT-Architekturen für Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit entscheidend sind und welchen Beitrag mgm als europäischer Softwarepartner dazu leistet.
Was bedeutet digitale Souveränität im behördlichen Kontext?
Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit von Behörden, digitale Technologien selbstbestimmt, sicher und rechtskonform einzusetzen. Dazu gehört die Kontrolle über Daten, IT-Infrastrukturen, Softwarelösungen und Entscheidungsprozesse. Behörden bleiben damit unabhängig – insbesondere von Dienstleistern, die nicht den europäischen Datenschutzrichtlinien unterliegen.
Warum gewinnt digitale Souveränität für Behörden an Bedeutung?
Die zunehmende Digitalisierung staatlicher Aufgaben erhöht die Abhängigkeit von IT-Systemen erheblich. Gleichzeitig nehmen geopolitische Spannungen, Cyberangriffe und regulatorische Anforderungen zu. Digitale Souveränität schützt staatliche Handlungsfähigkeit und sichert die kontinuierliche Erfüllung öffentlicher Aufgaben.
Welche besonderen Anforderungen müssen Behörden berücksichtigen?
Behörden tragen eine besondere Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft. Sie müssen Datenschutz, Informationssicherheit und Rechtskonformität jederzeit gewährleisten. Zusätzlich erfordern langfristige Haushaltszyklen, Vergaberecht und föderale Strukturen eine vorausschauende Technologieplanung, denn diese muss über mehrere Jahre tragfähig bleiben.
Welche Rolle spielt die Kontrolle über Daten?
Daten stellen eine strategische Ressource dar. Behörden müssen jederzeit wissen, wo Daten gespeichert werden, wer Zugriff erhält und welches Recht Anwendung findet. Eine unkontrollierte Auslagerung kann zu Abhängigkeiten, Rechtsunsicherheiten und Vertrauensverlust führen. Datensouveränität bildet daher den Kern digitaler Souveränität.
Warum sind offene Standards und Open Source-Software relevant?
Offene Standards ermöglichen Interoperabilität und verhindern Lock-in-Effekte. Open Source-Software schafft Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Anpassungsfähigkeit. Behörden gewinnen dadurch mehr Kontrolle über ihre IT-Landschaft und reduzieren strategische Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern.
Welche Bedeutung haben Cloud-Technologien für die Souveränität?
Cloud-Lösungen bieten Effizienz und Skalierbarkeit, bergen jedoch Risiken bei unklaren Rechtsräumen und Abhängigkeiten von globalen Anbietern. Behörden müssen deshalb auf transparente Vertragsmodelle, klare Datenhoheit und europäische oder nationale Cloud-Alternativen achten.
Wie beeinflusst digitale Souveränität die Wettbewerbsfähigkeit eines Staates?
Ein souveräner digitaler Staat kann Innovationen schneller umsetzen, sichere digitale Dienste anbieten und Vertrauen bei Wirtschaft und Bevölkerung schaffen. Er stärkt heimische IT-Ökosysteme und fördert technologische Kompetenz im eigenen Land. Dadurch entsteht ein nachhaltiger Standortvorteil.
Inwiefern entscheidet digitale Souveränität über staatliche Handlungsfähigkeit?
Ohne digitale Souveränität geraten Staaten in Abhängigkeiten, die politische Entscheidungen, Sicherheitsinteressen und Krisenreaktionen einschränken. Wer zentrale digitale Infrastrukturen nicht selbst kontrolliert, verliert Gestaltungsspielraum. Digitale Souveränität sichert daher politische, wirtschaftliche und administrative Autonomie.
Welche organisatorischen Maßnahmen sind erforderlich?
Behörden benötigen klare Governance-Strukturen, qualifiziertes IT-Personal und strategische Leitlinien für den Technologieeinsatz. Schulungen, ressortübergreifende Zusammenarbeit und langfristige Digitalstrategien erhöhen die Wirksamkeit. Digitale Souveränität entsteht nicht durch einzelne Projekte, sondern durch konsequentes strategisches Handeln.
Wie organisiert sich die europäische Digitalwirtschaft im Hinblick auf digitale Souveränität?
Die europäische Digitalwirtschaft setzt verstärkt auf Kooperation, offene Ökosysteme und gemeinsame Standards. Initiativen wie europäische Cloud- und Dateninfrastrukturen, sektorübergreifende Plattformen und Open Source-Communities stärken technologische Unabhängigkeit. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Akteure arbeiten eng zusammen, um Alternativen zu proprietären, außereuropäischen Lösungen zu entwickeln und europäische Werte wie Datenschutz, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit technisch umzusetzen.
Welchen Beitrag leisten mgm-Lösungen zur digitalen Souveränität von Behörden?
mgm entwickelt Enterprise-Softwarelösungen, die auf Offenheit, Modularität und langfristige Wartbarkeit ausgerichtet sind. Der Fokus liegt auf individualisierbaren Fachanwendungen, offenen Architekturen und der Nutzung etablierter Standards. Behörden behalten dadurch die Kontrolle über ihre Systeme und vermeiden strukturelle Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern.
Weitere Informationen:
- Website: A12 Enterprise AI Low Code Plattform
- Website: mgm Public Sector





