Große Freude im Team des digitalen Schiffsregisters Hamburg: Das Kundenprojekt ist beim begehrten eGovernment-Wettbewerb zu den Finalistentagen eingeladen, Kategorie: „Bestes Digitalisierungsprojekt – Bund/Länder/Kommunen“. Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg hatte das Schiffsregisters eingereicht und wird es nun Anfang September vor der siebenköpfigen Fachjury präsentieren. mgm ist Entwicklungspartner des Projekts. Die Daumen sind gedrückt!

Der eGovernment-Wettbewerb ist der renommierteste Jurypreis rund um die Verwaltungs-IT in Deutschland. Bereits im zwanzigsten Jahr schreiben die Unternehmensberatung Bearingpoint und das IT-Unternehmen Cisco den Preis aus. In diesem Jahr sichtete das Projektbüro über 70 Einreichungen für die sechs Kategorien. Das Ziel ist seit 20 Jahren, innovative Ideen und Projekte auszuzeichnen, dadurch Öffentlichkeit zu schaffen und den Austausch anzuregen. „Die Verwaltung muss schnell moderne digitale Dienstleistungen anbieten und darf nicht veränderungsresistent sein“, schreibt Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts und Schirmherr des Wettbewerbs, in der aktuellen Ausschreibung.

Digitales Schiffsregister

  • Einreicher: Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg (BJV)
  • Kategorie: Bestes Digitalisierungsprojekt in Bund/Länder/Kommunen
  • Stadium: in Betrieb

Bis in den Sommer 2020 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schiffsregisters am Hamburger Amtsgericht noch jede Menge Papierregister über die Flure getragen. Und das bei jährlich rund 3500 Änderungsanträgen und bis zu 500 Neueintragungen. Dann hat das Team ein neues, webbasiertes Registersystem in Betrieb genommen, das aktuell bereits einen großen Teil der Papierakten und Prozesse digital abbildet. Nach noch notwendigen Gesetzesänderungen sind weitere Ausbaustufen geplant. In nur rund zwei Jahren hat ein Team aus der IT-Abteilung der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, des Registers, Dataport und mgm das neue System entwickelt. Das Besondere innerhalb der Justiz-IT: Es war als agiles Projekt sehr nahe am Scrum-Standard und konnte so in Zeit- und Budgettreue übergeben werden.

Weitere Informationen:

Die Fachjury des Wettbewerbs ist in diesem Jahr mit sieben Expert*innen aus den Bereichen Verwaltung, Wissenschaft und Medien besetzt. Nach den Projektpräsentationen und jeweils einer Fragerunde wählen sie das Ranking der Finalisten. Bis zur festlichen Verleihung im Rahmen des diesjährigen Ministerialkongresses Ende September bleiben die Platzierungen geheim.

Das gilt auch für den Publikumspreis, der über alle Kategorien hinweg ausgeschrieben ist. Ab den Finalistentagen Anfang September gibt es unter www.egovernment-wettbewerb.de alle Informationen zu den eingereichten Projekten und das Voting.

Bildquelle: Austin Neill on Unsplash

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